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Wagner Verlag © ist eine eingetragene Marke


ISBN: 978-3-86683-522-1

Größe: 13 x 20 cm

Seitenzahl: 598 Seiten

Gewicht: 706 Gramm

Preis: 21,90
inkl. MwSt


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Jutta Thiele - Autor/in


Zeit der Hoffnung – Zeit der Angst

 


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Presse



Pressetext

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vom 28.06.2012



Der Tag, der für die ganze Familie durch die Geburt ihres dritten Enkelkindes ein freudiger werden sollte, verändert Jutta Thieles Leben mit einer für sie ungeahnten Grausamkeit. Ihre geliebte Tochter wird ihr genommen. Schleichend, über einen unfassbar langen Zeitraum von 5 Jahren begleitet sie ihr Sterben. Ihre Briefe an Kirstin sind die einzige Möglichkeit für sie, mit ihrer Tochter in Kontakt zu bleiben und ihrem Schmerz, ihrer Wut, ihrer Verzweiflung und doch auch ihrer immer währenden Hoffnung Ausdruck zu verleihen.
Mit ihren Briefen und Gedichten liefert Jutta Thiele nicht nur einen erschütternden Erfahrungsbericht von einem einsamen, ausweglosen Kampf und dem Leid, sein eigenes Kind sterben sehen zu müssen. Sie wagt gleichzeitig auch die absolute Entblößung ihrer Seele und lässt ihre Leser in die Abgründe menschlicher Verzweiflung blicken.

Die Autorin:

Am 4. Januar 2002 fiel Jutta Thieles Tochter Kirstin während der Geburt ihres dritten Kindes aufgrund einer Lungenembolie in ein Wachkoma, aus dem sie nie wieder erwachen sollte. 5 Jahre lang begleitet die Autorin ihre Tochter, kämpft um sie, auch, als längst keine Hoffnung mehr besteht. Sie verfällt in Verzweiflung, Wut und Trauer. Mit Tabletten und Alkohol betäubt sie ihren Schmerz, bis sie sich schließlich selbst in der Psychiatrie wiederfindet. Um diese Zeit verarbeiten zu können, schreibt sie Briefe an Kirstin, in denen sie ihr von den Geschehnissen, ihren Gedanken und Gefühlen berichtet. Nachdem das Amtsgericht die passive Sterbehilfe bewilligt, begleitet sie ihr Kind auf seinem letzten Weg.







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Zeit der Hoffnung – Zeit der Angst
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  • 5.00/5
Ute Böhme
2012-02-02 14:44:07

Es tut einem sehr leid für die Familie, wenn man lesen muss wie der Schwiegersohn reagiert hat. Es ist sehr Schade für die Kinder, die schon genug Leid ertragen mussten. Warum kann nicht jeder auf seine Art trauern, ich kann mir nicht vorastellen, dass das im Sinne von Kirstin gewesen wäre. Das Buch ist sehr erschütternd, aber man sieht auch deutlich das jeder mit so einem harten Schiksalsschlag um geht. Frau Thiele hat mein volles Verständnis, wer selbst Kinder hat kann sich, glaube ich jedenfalls vorstellen, durch wie viele Höllen Frau Thiele gegangen sein muss!! Und jeder weiss auch, wie Kinder in der Pubertät sein können und auch Eltern nicht immer alles richtig machen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
  • 1.00/5
Jörg Miemietz
2012-01-13 20:55:39

Erschütternder Bericht einer Frau, die an Ihrer Schuld zerbricht, dass sie für ihre Tochter zu Lebzeiten nie die Rolle inne gehabt hat, die einer Mutter zukommen sollte. Sie fragt, warum ihre Tochter ihr nichts von Ihren Sorgen erzählt hat ~ diese Frage ist leicht zu beantworten: weil sie gar keine Beziehung zu ihrer Tochter hatte, wenn sie sie einmal im Jahr besucht hat, da hat sie doch nur von ihrer Arbeit und von ihren tollen Sportlern erzählt, was für ein toller Mensch Kirstin war, hat sie doch in der Zeit Kirstin lebte, nie erkannt.
Eine Frau zerfleischt sich in Selbstmitleid, flüchtet in eine Märtyrerrolle, versteckt sich hinter einer Religion und hat doch in Ihrem Leben vieles falsch gemacht und das Buch schafft Gewissheit: Sie hat bis heute noch nicht begriffen was passiert ist.
Ich bin froh, über 20 Jahre Anteil an Kirstins Leben gehabt zu haben und würde nie so denken können, dass ich nachdem was passiert ist sage: hätte ich doch Kirstin nie kennengelernt, dann wäre mir das bittere Ende erspart geblieben.
Kirstin Du warst meine Große Liebe und so werde ich Dich immer in meinem Herzen behalten. Jutta Thiele, was weißt denn Du schon!
Ich habe mit der Entscheidung mit passiver Sterbehilfe Kirstin endlich ein längst überfälliges würdevolles Sterben zu ermöglichen die in meinen Augen einzig richtige Entscheidung getroffen. Ich stehe auch heute dazu und ich hätte die passive Sterbehilfe für Kirstin auch beantragt, wäre die Autorin dagegen gewesen. Zur Willensbekundung Kirstins hat die Autorin nichts beitragen können, da sie fast keinen Kontakt zu Ihrer Tochter Kirstin zu Lebzeiten hatte.
Nun wirst Du auch nach Deinem Sohn und Deiner Tochter den Kontakt nach Seevetal verlieren, lass bitte meine Kinder in Ruhe, denn eine Oma bist Du nur auf dem Papier!!!

Jutta Thiele - Du tust mir leid!

Jörg Miemietz und nicht Jürgen