ISBN: 978-3-86279-225-2 Größe: 13 x 20 cm Kinderbuch ab 8 Jahre 45 Seiten Gewicht: 78 Gramm Preis: 6,90 € inkl. MwSt
Buchrücken Das Buch bestellen: | Pia Neuß - Autor/in Mal so, mal anders Das Drehbuch
Presse Pressetext . vom 25.11.2011 Lars-Oliver kommt aus geordneten Familienverhältnissen. Sein Vater ist Bauunternehmer, seine Mutter Ärztin. Beide Berufe fordern den Eltern so viel ab, dass sie kaum Zeit für Lars und seine jüngere Schwester Lilly finden. So verbringt Lars mittlerweile die meiste Zeit vor seinem Computer. Losgelöst von der realen Welt bestreitet Lars mit seinem Helden Cospifu spannende Abenteuer, per Mausklick besiegen sie Armeen, klettern über die höch¬sten Berge, töten Drachen. In seiner Einsamkeit wird Cospifu zum einzigen und besten Freund. Die Eltern bemerken nicht, wie sehr sich der Junge zurückgezogen hat. Lars‘ 13. Geburtstag wird zum Wendepunkt in seinem Leben. Die vermeintliche Katastrophe – der Absturz seines Computers – wird dem Jungen zur Rettung. Anfangs noch genervt, lässt er sich von Lilly in eine Fantasiewelt entführen. Lars muss längst vergessene Talente neu entdecken: seine Fantasie und sein Geschick zum Malen und Zeichnen. Eine wachsende Freundschaft in der neu entdeckten realen Welt lässt Cospifu immer unwichtiger werden. „Mal so, mal anders“ ist ein Drehbuch für ein Bühnenstück, geeignet für Kinder ab 8 Jahren. Auch wenn die grundsätzliche Nützlichkeit der neuen Computertechniken nicht in Frage gestellt wird, sind sowohl Kinder als auch Erwachsene aufgefordert, die Gefahr von PC- und Spielsucht ernst zu nehmen und kindlicher Kreativität, eigenem Gestalten und zwischenmenschlichem Kontakt größten Raum zu geben. Die Autorin Die Juristin Pia Neuß widmete sich frühzeitig in ihrer Freizeit und später auch hauptberuflich der Heranführung von Kindern und Erwachsenen an körperliche Betätigung. Seit 2000 führt sie ein eigenes Bewegungsstudio. 2008 gründete sie mit Gleichgesinnten einen Verein, in welchem Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben wird, über Animation, Bewegungsfreude und körperbetonte sowie künstlerische Anleitung ihre Talente in den unterschiedlichsten Kunstrichtungen zu finden. Zur Dokumentation der gegenwärtigen kreativen Phase ist im Rahmen eines Theaterprojektes ein Drehbuch entstanden. Dieses soll Ausbildern, Trainern und Lehrern in der Kinder- und Jugendarbeit eine Möglichkeit geben, an ihren Erfahrungen teilzuhaben. Lausitzer Rundschau Von Heidrun Seidel vom 23.11.2011 Präventionspreis für das Tanzhaus ![]() Pia Neuß quirlt am heutigen Mittwochnachmittag nicht wie sonst zwischen tanzenden Mädchen und Jungen durch das Dolce-Vita-Studio in der Spremberger Straße von Senftenberg. Die künstlerische Leiterin des Tanzhaus Senftenberg e.V. ist mit Dr. Sylvia Hanusch, der Vorstandsvorsitzenden des Vereins, in Potsdam: Dort nehmen beide den Landespräventionspreis in Empfang. Der dunkle Novemberabend hat sich auf Senftenberg gelegt. Nur noch wenige Autos ziehen ihre leuchtende Spur durch die Spremberger Straße. Doch auf dem Hof der Nummer 3 herrscht reges Kommen und Gehen. Mütter, Väter, Omas und Opas fahren vor. Sie bringen den Nachwuchs zum Training ins Tanzhaus. Balerinis, Moskitos, Limonade, Fruchtalarm oder Smells like funk sind einige der lustigen Namen der Tanzgruppen des Vereins, in denen knapp 200 Mädchen und Jungen aus Senftenberg und Umgebung ihrem Hobby nachgehen. Seit gut drei Jahren tanzen sie unter dem Dach des Vereins Tanzhaus Senftenberg. Schon manche Pokale und Preise haben sie auf Wettbewerben abgeräumt und anerkennende Beifallsstürme auf Bühnen genossen. Nun erfahren sie eine besondere Würdigung: Sie sind für den Brandenburger Landespräventionspreis 2010 ausgewählt. Ein Preis, den das Ministerium des Innern seit 2005 vergibt. Anerkennung finden „gute Präventionsansätze und regionales Engagement für öffentliche Sicherheit”, heißt es in der Ausschreibung. Projekte, die Kinder stark machen gegen Drogen oder sexuellen Missbrauch, gehörten in der Vergangenheit zu den Preisträgern. Diesmal nun das Tanzhaus. Sein Musical „Mal so, mal anders” hat den Landespräventionsrat überzeugt. Pia Neuß hat es initiiert und gemeinsam mit Heidrun Gork, Stagemanagerin der Neuen Bühne, mit den Kindern einstudiert. Es erzählt die Geschichte von Lars Oliver. Der 13-jährige unauffällige Junge verbringt jede freie Minute, unbeachtet von seinen gestressten Eltern, mit seinem einzigen Freund Cospifu, einer Computerspielfigur. Als der Computer abstürzt und er von der virtuellen Scheinwelt getrennt wird, ergreifen seine Großmutter und seine kleine Schwester Lilly die Chance, ihn ins wirkliche Leben zurückzuholen. „Die Zuschauer haben sich wiedererkannt”, berichtet Pia Neuß begeistert von den Aufführungen. „Sie haben sich und ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse entdeckt”. Wenn sie lernen, ihr Leben nicht von Computern beherrschen zu lernen, sondern auch Beziehungen zu anderen Menschen und Empathie zu entwickeln, sei ihre Botschaft angekommen. Im Juni ist das Musical, an dem über 60 Kinder und viele Helfer mitwirkten, zum letzten Mal mit großem Erfolg aufgeführt worden. Mehr als 3000 Menschen haben es gesehen. „Wir konnten nicht alle Kartenwünsche erfüllen”, bedauert Pia Neuß. Inzwischen sind neue Stücke in Vorbereitung. „Mobbing im Internet” ist ein Thema, ein anderes das Miteinander von Generationen. Pia Neuß will auch diesmal nicht mit dem Zeigefinger vor den Gefahren in der virtuellen Welt warnen, sondern Kindern und Erwachsenen Auswege und Alternativen spielerisch aufzeigen. LeserstimmenInfo!Aktuelle Bewertung: |