ISBN: 978-3-86683-525-2 Größe: 13 x 20 cm 94 Seiten Gewicht: Preis: 8,80 € inkl. 7% MwSt. Buchrücken Das Buch bestellen: | Roger Kappeler - Autor/in Die Pforte von Nebadon
Presse Züricher Unterländer von KARIN WENGER vom 13.01.2011 Fern von allen Normen ![]() Pressemitteilung erschienen auch im Neues Bülacher Tagblatt EMBRACH. Er schreibt Fantasy-Romane. hat einen schrägen Humor, sieht aus wie ein Hippie und arbeitet in einer Buchhaltungsabteilung. Roger Kappeler passt in keine Schablone. Genauso wenig wie die Bücher, die er schreibt. «Schreiben fällt mir so leicht wie das Zähneputzen — es geht von allein». sagt Roger Kappeler. Ohne Plan setzt er sich jeweils an den Wohnzimmertisch, greift nach Notizheft und Kugelschreiber und lässt die Tinte fliessen. So entstand vor fünf Jahren sein Erstlingsroman «Starchild Terry». Nach einem Autounfall erscheint darin der Hauptfigur Terry das Lichtwesen Galak. das behauptet, sein Geistführer zu sein und das ihn fortan begleitet. Terry beginnt zu schreiben und begreift, dass er mit seinen Gedanken seine eigene Realität erschafft. Als «völlig abgespaced» bezeichnet Kappeler sein erstes Werk. Beim schreiben plagten ihn denn auch oft Zweifel. «Was mache ich da eigentlich für einen Blödsinn?», ging ihm durch den Kopf. Er erzählte niemandem, dass er ein Buch schrieb, reichte das Manuskript beim deutschen Wagner-Verlag ein und erhielt zu seiner Überraschung einen positiven Entscheid. Bald darauf hielt er sein Werk in den Händen. «Einmal im Leben ein Buch schreiben – das kann ich nun abhaken», freut er sich. Es folgten «Die Pforte von Nebadon», «Zürich – Magie happens», «Starchild Terry II» und «Hasret – Lady in Black». Ausserirdische Eingebung Sein Humor ist schräg, seine Geschichten sind skurril, seine Art zu schreiben ungewöhnlich. So wendet sich der Autor in «Starchild Terry II» mitten im Buch an die Leser. Es ist die Stelle, wo Hauptfigur Melinda wiedergeboren wird. «Da ich nicht weiss, was ein kleines Baby so alles zu verzapfen hat, werde ich vorläufig nicht mehr in der Ichform schreiben.» 60 Seiten später wird es dann wieder Zeit für eine Änderung. Der Ausserirdische Humpa habe ihm soeben zugeflüstert, er solle doch wieder aus der Sicht von Melinda in der Ichform schreiben, wendet sich Kappeler an die Leser. Auch bei dieser Erzählperspektive bleibt er nicht bis zur letzten Seite. Die Suche nach dem Sinn des Seins ist in all seinen Geschichten präsent. In die Esoterik-Ecke möchte er sich nicht drängen lassen, doch genau dort stehen seine Bücher. «In meinen Geschichten kommen oft Lichtgestalten vor», sagt der 35-Jährige, «warum weiss ich eigentlich auch nicht. Die Worte fliessen automatisch.» Vom Schreiben leben zu können, das wäre sein Wunsch. Davon ist er noch weit entfernt. Vorläufig arbeitet er deshalb als kaufmännischer Angestellter in einer Buchhaltungsabteilung. Er komme aus einer eher bürgerlichen Familie, erzählt er. Nach einer Lehre auf der Stadtverwaltung in Bülach machte er eine Weiterbildung zum Betriebsökonomen. Er sei schon früh angeeckt mit seinen langen Haaren, der Art, sich zu kleiden und seinen ungewöhnlichen Gedankengängen. «Wenn die Leute mich kennen, verflüchtigen sich die Vorurteile aber meist.» Er habe nichts mit Drogen am Hut, rauche nicht, sei Vegetarier. «Ich kann verstehen, dass ich die Leute irritiere. Ich habe auch manchmal Vorurteile anderen gegenüber.» Näher bei der Realität In seinem letzten Buch hat Kappeler sich vorübergehend von der reinen Fiktion verabschiedet. «Hasret – Lady in Black» basiert auf dem Schicksal einer realen Person. Das Buch beschreibt das Leben eines arabischen Waisenkindes, das in einer gutbürgerlichen Familie in der Schweiz aufwächst, bis die grosse Liebe sein Leben auf den Kopf stellt. «Die Namen und Schauplätze habe ich jedoch auf Wunsch der Hauptperson stark verfremdet.» Einfach weiterlesen Vergangene Woche hat Kappeler dem Verlag das Manuskript für sein sechstes Buch geschickt – «Das ewige Abenteuer». Es handelt von einem jungen Mann und dessen Leben nach dem Tod. «Ich glaube daran, dass unser Leben nur ein winziger Abschnitt in einem grossen Ganzen ist», sagt Kappeler. Ob das neue Buch vom Verlag ebenfalls angenommen wird, sei jedoch nicht sicher. «Man muss sich immer neu beweisen.» Dazu vielleicht eine kleine Entscheidungshilfe für den Verlag aus dem Vorwort in Kappelers zweitem Buch: «Falls die Geschichte zu langweilig anfangen sollte, bitte einfach weiterlesen - es wird garantiert noch spannend.» Zeitung "Zuger Woche" . vom 09.12.2009 Pforte von Nebadon Diese Geschichte ist so absolut in glaublich, dass man sie eigentlich gar nicht in Worte fasse kann. Dennoch ist dies hiermit zum ersten Mal seit der Erfindung von aufblasbaren Gummibärchen gelungen. Was, die sind noch nicht erfunden worden? Naja, wie auch immer. Jedenfalls geht es hier um das verrückte Abenteuer der Hauptfigur Sam, der ursprünglich bloss auf der Suche nach einem neuen Job ist. Doch plötzlich landet er im Reich Nebadon, das sich verborgen tief im Erdinneren befindet. Dort erfährt er von seinem geheimnisvollen Auftrag, zusammen mit Miranda Panda den atlantischen Kristall zu... ach, am besten lest ihr das Buch doch einfach selbst... LeserstimmenInfo!Aktuelle Bewertung: |