ISBN: 978-3-86683-620-4 Größe: 16 x 16 cm 49 Seiten, 20 s/w Fotos Gewicht: 96 Gramm Preis: 5,90 € inkl. 7% MwSt. Buchrücken Das Buch bestellen: | Silvia Sommeregger - Autor/in Taumeln in Leidenschaft Lustzwänge – Ich schlucke das heisere Stöhnen aus Deinem Zungentanz!
Presse Blickpunkt Biebergemünd . vom 25.09.2010 Lyrische Lesung Biebergemünd. In der Traditionsgaststätte „Lanzinger Brunnen” in Lanzingen findet am Samstag, 25. September, ab 20 Uhr eine lyrische Lesung statt. Die gebürtige Österreicherin Silvia Sommeregger, die heute in Biebergemünd lebt, präsentiert Gedichte aus ihren Lyrikbänden „Garten meiner Träume” und „Taumeln in Leidenschaft”. Ebenso liest sie aus ihren noch unveröffentlichte Büchern: „Taumeln in Leidenschaft” band II und Band III sowie „Balladen des 21. Jahrhunderts”, Untertitel „Der Schwur des hungrigen Trolls.” In Sommereggers ersten beiden Lyrikbänden spiegeln sich Einsichten in das Seelenleben der Menschen ebenso wider wie Freude und Tragik des täglichen gelebten Lebens. Ihre Sprache wird von sprudelnder Lebendigkeit und gleichzeitig von Tiefe geprägt. Ihr Wunsch dabei ist es, Menschen zu zeigen , wie man denn auch sein könnte, ohne Gier, Hetze und mit sich GUT fühlen, wenn man alles hat, was auch andere haben, dabei aber den Sinn für das Wesentliche verlieren. Die Autorin heiratete nach einer Ausbildung zur examinierten Krankenschwester und schenkte vier Kindern das Licht der Welt. Sie widmete sich den familiären Aufgaben, holte im 2. Bildungsweg das Abitur nach und studierte Psychologie. 2005 wechselte sie nach Deutschland und lebt heute auf einem Bauernhof im Ortsteil Lützel. ![]() Gelnhäuser Neue Zeitung (mk) vom 17.06.2010 Poesie für Kopf und Gemüt Lyrikabend mit Silvia Sommeregger im „Vinum“![]() Silvia Sommeregger. Foto: Keller Sprachlich elegant und vielsagend verarbeitet die Lyrikerin Silvia Sommeregger in Ihren Werken besondere Lebenssituationen. Aufmerksam und empfindsam nimmt die Literatin die Welt wal. Dank kraftvoller Sprache, trefflicher Bilder, aber auch durch teils skizzenhafte Beschreibungen, die sich mit der Erinnerung der Zuhörenden vereinen und so tief das eigene Selbst anrühren, gelingt es ihr die Zuhörer emotional wie intellektuell anzusprechen. Am Samstag las Sommeregger eine Auswahl ihrer Werke in der Gaststätte „Vinum”. Etwa 20 Gäste verfolgten die Lesung, die zweimal 20 Minuten plus mehrere kleinere Zugaben dauerte. Die Gedichte bildeten einen Querschnitt durch ihre bisherigen fünf Buchveröffentlichungen, plus einige unveröffentlichte Arbeiten. Um die Stimmung zu Beginn etwas zu lockern, eröffnete die aus Österreich stammende Schriftstellerin mit dem zotigen Werk „Der Doktor besuch”. Im Anschluss las sie eine Auswahl längerer und kürzer Werke, die sich ernsteren Themen widmeten. Dazu zählten existenzielle Fragen, Naturerfahrungen wie auch erotische Momente. So thematisiert das Gedicht „Bettlektüre” etwa, wie man Momente empfindet, wenn man etwas älter geworden ist. Es behandelt die distanzierte Perspektive durch Erfahrung, aber auch wie und warum diese Distanz für gewisse Sinneseindrücke doch durchlässig ist. Das Werk „Erinnerungen” zeichnet Bilder der eigenen Kindheit nach und formuliert das Gefühl der Geborgenheit und Zuneigung zu Oma und Uroma, während „Demut” eine imposante Naturimpression schildert. „Unumkehrbare Worte” reflektiert, dass man manchmal zu schnell und unüberlegt mit verletzenden Aussagen ist, sowie den Umstand, dass einmal Gesagtes nicht negiert werden kann. "Das alte Paar” beschreibt hingegen, wie Selbstverständlichkeiten ein Hort des Behütetseins bilden können und wie gewachsene Symbole Embleme eines größeren Zusammenhangs sein können. „Ich will das Bewusstsein für das Hier und Jetzt stärken und die Leute dazu anhalten sich nicht in Projektionen, Hoffnungen und Erwartungen zu verlieren, sondern den Zauber des Moments zu genießen”, meinte Sommeregger. Ihr Werk zeichnet sich durch große Reflektiertheit aus. Über allem stehen die Fragen: Was macht das Leben mit mir? Was leitet mein Handeln und wes-wegen empfinde ich in der Art wie ich es tue? Durch ihre Fähigkeit, diese Gedanken in einer Sprache, die deutlich mehr zu berichten weiß, als zunächst ausformuliert steht, in all ihrer Komplexität zu fixieren und nach außen zu verlegen, gelingt es ihr, Zuhörer und Leser auf eine Expedition ins eigene Ich zu entsenden. Für Sommeregger war es erst die zweite Lesung. Erstmals hatte sie einige ihrer Werke im Rahmen der Ausstellung „Q.Fell und Kollegen - Der Kunstverein Meerholz” in der Villa Sondheimer vorgetragen. Silvia Sommeregger stammt aus Salzburg. Seit fünf Jahren lebt sie auf einem Bauernhof in Biebergemünd. Die Literatin studierte Psychologie und hegte nach eigener Aussage schon immer eine innige Beziehung zur Lyrik. Im Jahr 2006 gewann sie einen Lyrikwettbewerb und wurde im gleichen Jahr mit ihrer Arbeit in die Sonderanthologie der deutschen Gedichte Band IX aufgenommen. Sommeregger pflegt den Ethos der Bedürfnislosigkeit. Die Fähigkeit, sich über das zu freuen, was einem täglich geschenkt wird, ohne sich zum Sklaven aller Dinge zu machen, die angeblich wichtig sind, begreift sie als hohes Gut. Die Autorin kennzeichnet eine rege schriftstellerische Tätigkeit. Von ihr sind bisher die Bücher „Garten meiner Träume” Band eins und zwei sowie „Taumeln in Leidenschaft” erschienen. Ihr neuestes Werk „Balladen des 20. Jahrhunderts - Der Schwur des hungrigen Trolls” befindet sich im Druck und wird in naher Zukunft über den Buchhandel erhältlich sein. Derzeit arbeitet sie am zweiten Band von „Taumeln in Leidenschaft”. ![]() Gelnhäuser Neue Zeitung (sm) vom 28.05.2010 Lyrik, Tagebuchaufzeichnungen und interessante Erzählungen Lesung in der Villa Sondheimer mit Andreas Hofacker, Silvia Sommeregger, Peter Völker und Hans Melchior Schmidt — Zahlreiche Literaturinteressierte![]() Lesung (von Links): Andreas Hofacker, Silvia Sommeregger, Peter Völker und Hans Melchior Schmidt. Foto: Müller Eine Mischung aus Lyrik, Tagebuchaufzeichnungen und Erzählungen erwartete die Literaturinteressierten am Sonntag in der Villa Sondheimer. Unter dem Thema „Literatur im Cafe” verlasen die Autoren Silvia Sommeregger, Hans Melchior Schmidt und Peter Völker Stücke aus ihren eigenen Büchern. Umrahmt wurde die Lesung von Andreas Hofacker am Keyboard. Da sich drei völlig unterschiedliche Charaktere zu der Lesung zusammengefunden hatten, mit unterschiedlichen Texten und unterschiedlichem Stil, begleitete Andreas Hofacker die Autoren mit Jazz ähnlicher Musik, die sie trennen, aber auch zusammenführen konnte. Die gebürtige Salzburgerin Silvia Sommeregger lebt zurzeit in Biebergemünd-Lützel und befasst sich mit Lyrik. So hat sie schon drei Bücher veröffentlicht: "Garten meiner Träume" Band 1 und 2 und „Taumeln in Leidenschaft”. Aus diesen Bänden las sie den Besuchern mehrere Gedichte vor und präsentierte auch eine noch unveröffentlichte Ballade. Hans Melchior Schmidt lebt in Steinau und befasst sich neben seinem Beruf als Lehrer für Erdkunde und Biologie am Grimmelshausen-Gymnasium mit seiner großen Leidenschaft, dem Schreiben. Dabei bevorzugt er „Bewegungsbücher”, die eine zeitliche Reflektion der Dinge darstellen und den Moment beschreiben, in dem er von Gefühlen bewegt wurde. Von diesen Büchern hat er schon 54 verfasst. Außerdem hat er sich bereits über 1000 Aphorismen ausgedacht, die in zwei Büehern veröffentlicht wurden. Peter Völker stellte als letzter Autor einen Abschnitt aus dem Buch „Menschen-versuch”, einem skurrilen Märchen für Erwachsene, vor. Es war die Passage „Baumhaus". Hans Melchior Schmidt studierte Geographie und Biologie in Marburg und führt neben seinem Beruf als Lehrer ein nach eigenen Angaben erfülltes und ökologisches Leben. Am Sonntag verlas er Texte der vergangenen Woche. Gedanken, die er Mittwoch, Donnerstag und Freitag in Cafes aufgeschrieben hatte. „Denn ich schreibe ausschließlich in Cafes”. erzählte er, „um in der anderen geistigen Welt spazieren zu gehen”. Da er meistens heim Betreten des Cafes noch keine Idee zum Schreiben hat, horcht er auf den Augenblick und die Antwort seiner Seele. In seiner Reflektion beschreibt er seine Liebe zum kalten Wetter und die Lust, die es ihn ihm weckt, Zeit im Freien zu verbringen und wandern zu gehen. Er beschreibt die Natur und alle ihre Vorzüge. „Wenn man wieder die zahlreichen Feinheiten eines solchen Wetterwechsels bemerkt, gerät man wieder ins Staunen wie ein Kind", beschrieb er seine Gefühle. Er erklärte, dass sein Leben ausschließlich aus dem Dreiklang von Natur. Freiheit und Einfachheit des Daseins geprägt sei und die Grundlage seines Lebens bilde. „Meinen eigenen Gesetzten zu folgen, erfüllt mein Dasein”, erzählte Schmidt. Anschließend verlas er einige Aphorismen aus seinem Werk „Gedanken eines Unzeitgemäßen”. So beglückt er die Welt mit verdichteten Weisheiten wie „Frei sein bedeutet auch, sich nicht vorschreiben zu lassen, bewusst zu werden” und „Die häufigsten Zeugnisse. die ausgestellt werden, sind nicht die Schulzeugnisse, sondern die Armutszeugnisse”. In einer bissigen und satirischen Art unterhielt er die Besucher und bereicherte sie mit klugen Sprüchen. Für Silvia Sommeregger war der Auftritt am Sonntag eine Premiere, hei der sie zum ersten Mal ihre Texte in der Öffentlichkeit verlas. Seit sie im Jahr 2006 einen Schreibwettbewerb mit über 10378 Einsendern gewonnen hat, hat sie sich der Lyrik zugewandt. Mit ihrem Gewinnergedicht „Verabschieden” las sie sich in die Herzen der Zuhörer. Anschließend folgten vier Texte aus ihrem Buch „Garten meiner Träume”, Band 2. Peter Völker las "Baumhaus" aus dem Buch „Menschenversuch”, das er in Zusammenarbeit mit fünf anderen Autoren gestaltet hatte. Dabei geht es um die Göttin Alpha, die im Weltall lebt, und sich alle Gesetzte der Physik und Chemie ausgedacht hat. Am Ende ihres Werkes ist sie glücklich und zufrieden. doch dann entzündet sich die Flamme des Lebens und das Leben emanzipiert sich. Doch Alpha scheitert bei dem Versuch, das Leben bei sich zu behalten. Also fragt sie sechs Lebewesen, warum sie sie verlassen haben. Völker übernimmt hier den Teil eines Baumes, der das „Wunder Leben” schildert und seine Erlebnisse mit der Umwelt erzählt. Doch dann treten Veränderungen ein. saurer Regen und die Abholzung des Regenwaldes gefährden seinen Lebensraum. Aber ein Mädchen rettet ihm das Leben, in dem sie gegen seine Abholzung protestiert und auf dein Baum wohnt. Während der Lesung wurden die Gäste mit Kaffee und Kuchen bewirtet und konnten anschließend mehr über die Autoren und ihre Bücher herausfinden. LeserstimmenInfo!Aktuelle Bewertung: |