ISBN: 3-935232-27-6 Größe: 14,8 x 21 cm 320 Seiten Gewicht: Preis: 11,90 € inkl. 7% MwSt. Buchrücken Das Buch bestellen: | William Priest - Autor/in Jenseits des Atlantiks
Presse ![]() BILSTALBOTE vom 07.10.2004 Neuerscheinung Im Wagner-Verlag "Jenseits des Atlantiks"Innerhalb der Grenzen Niederbayerns kennt man William Priest besser unter dem Namen Der Wolfgang". Wolfgang Priester, der - Moderator, Entertainer und Sprecher für Werbung. Und er ist bekannt dafür, seit 33 Jahren in seinem Tanzlokal "Pulverfass" in Landshut noch immer selbst die Platten aufzulegen, darunter auch seine eigenen Titel, die er in etlichen TV-Sendungen präsentierte. Nun ist sein erster Roman - "Jenseits des Atlantiks" - erschienen. Es ist die Geschichte eines Stummen, der plötzlich zu sprachen beginnt und behauptet, der Sohn des amerikanischen Präsidenten zu sein. Der spannende Roman beschreibt eine Zeit nach dem Niedergang des abendländischen ; Lebens. Diesseits und jenseits'' des Atlantiks zeigt - nach den Auswirkungen weltweiten Terrors - dass nichts mehr ist wie es einmal war. Der ehemalige Wintersportort Sankt Moritz in der Schweiz heißt jetzt Danos und ist die Hauptstadt eines grausamen Herrschervolkes. Die Daniser, ursprünglich aus einer kleinen Sekte entstanden, beherrschen den gesamten Alpenraum bis an den Rand des Atlantiks. Dessen Ausläufer erstrecken sich nach einer globalen Katastrophe bis nach Köln, wo nur noch der Dom aus dem Wasser ragt. Jenseits des Atlantiks leben die Bürger der amerikanischen Förderation in Angst und Schrecken unter einer Schutzhülle. Doch die Lebenserhaltungskuppeln können die Menschen nicht mehr fange vor den Monsterstürmen schützen. Ihre Hoffnung ruht auf Professor Arthur Gibson. Er ist mit seinem Team auf der Suche nach einem Land, in dem alle Amerikaner sich in der freien Natur sufhalten und leben können. Wenn sie keine neue Bleibe finden, sind sie verloren. In seinem Erstlingswerk zieht ein Newcomer der Literaturszene gleich alle Register. Jenseits des Atlantiks ist ein Endzeitthriller der besonderen Art. Mit Klimakatastrophen, Terror und Genmanipulation greift Autor William Priest gleich drei Angstthemen unserer Zeit auf. Und genau das ist es, was den Roman zu einer der aktuellsten Neuerscheinungen der Ietzten Zeit macht. Während der amerikanische Präsident im Zuge des Wahlkampfes verstärkt den Kampf gegen den Terror predigt und dabei seine Abgase In die Luft pulvert, zeigt Priest, was aus unserer Welt werden kann, wenn wir nicht endlich lernen, Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit unseren begrenzten Ressourcen zu entwickeln. Der Roman hat eine globale Botschaft: "Es kann nur einen Weltpolizisten geben, und das sind die Vereinten Nationen". ![]() webcritics.de vom 00.00.0000 Jenseits des Atlantiks Kritik von Alexander Rosell In seinem Erstlingswerk Jenseits des Atlantiks stellt uns William Priest unsere Welt einmal ganz anders vor. Es hat sich nämlich viel verändert, nachdem die Menschheit die Erde fast vollständig unbewohnbar gemacht hat. Wie sich eine Katastrophe ereignen konnte, die fast alles Leben eines Planeten ausgelöscht hat, wird gar nicht groß geklärt und spielt für die Protagonisten des Buches auch keine wesentliche Rolle. Schließlich kann man sich vorstellen, daß das Überleben in einer strahlenverseuchten Welt mit einer entarteten Natur bereits schwierig genug ist. So jedenfalls müssen die überlebenden Amerikaner denken, die unter Lebenserhaltungskuppeln nur notdürftig den verheerenden Strahlenstürmen trotzen können. Sie sind neben den Danis die einzigen Überlebenden in diesem Endzeitthriller. Diese haben wiederum auf der anderen Seite des Atlantiks in den Alpen ein unberührtes Stück Land gefunden, das ihnen eigentlich eine gesunde Grundlage zum Leben bietet. Dennoch spielen sie sich als grausame Herrschersekte auf, die die ursprünglichen Europäer nur noch zur Versklavung züchtet und grauenvolle Rieten zu Ehren ihrer Erdgöttin Dana abhält. Auf dieser Grundlage baut William Priest seinen Roman sehr bedachtsam auf. Er läßt sich viel Zeit, die individuellen Geschichten der Protagonisten detailiert aufzubauen. So entsteht ein engmaschiges Geflecht aus verwobenen Handlungen und zwischenmenschlichen Beziehungen, das den Leser sehr tief in die Handlung trägt. Die deutlich ausgeformten Charaktere hauchen der Handlung dabei merklich Leben ein. Leider führt der Autor dieses Konzept nicht konsequent durch, sondern verpaßt der Handlung kurz vor dem Ende der Geschichte einen unheimlich starken Einschnitt. Das Erzähltempo steigert sich sprungartig, als ob der Autor keine Zeit mehr hatte, die engmaschige Handlung zu entwirren. Das restliche Potential, daß noch in der Handlung steckt, wird förmlich mit einem platten Ende überbügelt. Als ob der Autor dies selbst gemerkt hätte, versucht er die Geschichte noch in einem Finale abzurunden. Dieses mag dann auch durchaus symbolischen Charakter haben und gesellschaftskritisch gemeint sein; trotzdem setzt es dem verpatzten Schluß dann endgültig die Krone auf, weil sich der Autor gerade dem wohl abgedroschensten literarischen Stilmittel bedient und seine Geschichte selbst ad absurdum führt. Neben diesem offensichtlichen Patzer, bleibt das Buch eher unspektakulär. Wie schon beschrieben, ist der Aufbau der Handlung gelungen. Mit den gut ausgeprägten Charakteren und dem nötigen narrativen Tiefgang ist das Buch zu jeder Zeit spannend zu lesen. Es wird dabei auch zu jeder Zeit plastisch, was der Mensch im Stande ist, mit seinem Planeten anzurichten, und welche katastrophalen Folgen sich auf Grund einer engstirnigen Politik ereignen können. Auch die absolut irrationale Geschichte um den Sklaven Stummer und seine ständig erwähnte Reinkarnation paßt nicht wirklich in den Plot. Dies wird zwar mit dem eben kritisierten Ende aufgeklärt, verklärt aber beim ersten Lesen die ansonsten stimmige Handlung. Was dem Buch Jenseits des Atlantiks jedoch niemand absprechen kann, bleibt die Kernaussage über ein ständig aktuelles Thema unserer Zeit. Der Autor, William Priest, zeigt deutlich die Gefahr auf, die eine unverantwortliche Politik und der damit potentiell verbundene Terrorismus verschulden können. LeserstimmenInfo!Aktuelle Bewertung: |