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Einstellungsgrößen und Orientierung Der größte Fehler, den Filmanfänger oder Hobbyfilmer machen ist, dass sie nicht so filmen, wie man wahrnimmt. Wer kennt nicht die langweiligen Videoabende bei Freunden und Verwandten wo nun schon seit fünf Minuten die Kamera über den Horizont geschwenkt wird. Außer dass den Zuschauern von dem Gewackel fast schlecht wird, passiert nichts weiter. Der Filmende jedoch schwärmt laut „… und diese Landschaft, dieser weite Blick… unglaublich!“ Wenn man sich in einer neuen Umgebung umschaut, dreht man sich nicht einmal um die eigene Achse um einen Überblick zu bekommen. Man schaut auf verschiedene markante Punkte in der Umgebung. Abwechselnd visiert man Dinge in der Nähe und in der Ferne an oder springt mit dem Auge von einer Ecke zur anderen. Auch ein Gesicht oder eine Person tastet man mit dem Auge auf diese Weise ab: man macht sich ein Bild von jemanden, indem man lauter kleine Ausschnitte betrachtet und dann wieder mit einen Gesamteindruck abgleicht. Einstellungsgrößen im Bezug auf den Menschen
Dieses Springen mit dem Auge sollte man auch im Hinterkopf haben, wenn man filmt. Um die Schönheit einer Landschaft einzufangen, braucht man nicht mit der Kamera einen ewigen Schwenk zu drehen. Vielmehr sollte man eine So kann man auch genauer mitteilen, worauf es in dem Film eigentlich ankommt. Man kann den Blick der Zuschauer besser steuern. |
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