ISBN: 978-3-86279-120-0 Größe: 13,4 x 20,7 cm Seitenzahl: 264 Seiten Gewicht: 428 Gramm Preis: 19,80 € inkl. MwSt Buchrücken » Das Buch bestellen:
| Ingeborg Rehm - Autor/in Der Gedanke Gottes
Inhalt Der Gedanke Gottes ist eine Geschichte, die dem Leser die Beziehung Gottes mit den Menschen näherbringt, und so beginnt die Erzählung mit der Frage, wer war zuerst da: die Henne oder das Ei. Da weder die Henne noch das Ei zuerst da war, sondern der Gedanke Gottes, der wie ein Architekt sein Haus baut und die Erde in diesem Stil erstehen lässt, ist der Ursprung allen Geschehens ein Gedanke. Denn auch die Erstehung der Erde ist weder ein schnelles Fertiggericht noch ein Urknall, sondern ein genialer Gedanke Gottes, der Leben entstehen lässt. Vor unermesslich langer Zeit, als die Erde noch nicht existierte, war im Universum die Macht des unerforschbaren Gedankens, der über alle Dimensionen herrschte. Es war der „Erste Gedanke“ als strahlender Geist der Schöpfung, der über der Hierarchie des Lichts und der Dunkelheit in seiner immer währenden Erneuerung seine Macht zeigte. Wie würde sich die Erde entwickeln, wenn es keine geistige Führung gäbe, und wie würden wir erkennen, was gut und böse ist, und wie würde die Liebe sich entwickeln, auch die Sinnesorgane, Gefühle, Phantasie mit ihren Gedankengängen? Und so sprudelt der Gedanke wie eine klare Quelle, bis er zu einem vielfältigen Strom und gewaltigen Ozean wird, d. h. bis sich die Gedanken vermehren und so gewaltig anschwellen wie ein Ozean und dabei jede Art und Form von Gestalt annehmen und realistisch werden. Dieser Gedanke hat die Macht, vor seinem geistigem Auge phantastische Bilder der Schöpfung zu entfalten und sie dabei in einer unsichtbaren und wirklichkeitsnahen lebendigen Welt entstehen zu lassen. Der Gedanke Gottes befasste sich in seiner Herrlichkeit im Universum mit der Entstehung eines blühenden Planeten. Seine Gedanken sprudelten mit großer Energie Pläne hervor, die sich zu einer Realität formen und sich in einer freien Entfaltung gestalten ließen. Und so entfernte sich von einem glühenden feuerspuckenden Trabanten die Erde wie ein Samenkorn, das wächst, und dabei bewegte es sich vorwärts in einer rotierenden Bewegung. Es entstanden Winde und Stürme, die aus allen Richtungen kamen. Gase, Schwefel, Kohlendioxid stiegen in die Weite der Atmosphäre und bildeten eine Hülle, die vor den verzehrenden Sonnenstrahlen und der eisigen Kälte des Universums schützten. Die Entstehung der Erde geschah für Gott an einem Tag in seiner Ewigkeit und doch war es eine unvorstellbare lange Zeit. Für Gott war die Zahl der Millionen von Jahren unwichtig und Glutwolken und Finsternis bedeckten die Erde. Auch in der unerträglichen Hitze konnte sich noch kein Sauerstoff bilden und dadurch war auch kein Leben auf der Erde möglich. In der Weite und der eisigen Kälte der Atmosphäre herrschten extreme Verhältnisse und in der Höhe, wo die Hitze und Kälte zusammenprallte, entstanden eisige Kristalle, die sich auf die Erde senkten. Durch die aufsteigende Hitze von der Erde lösten sie sich auf und senkten sich als Dunstglocke auf die Erdoberfläche. Feuchtigkeit kam nun auf den Planeten und der Dampf stieg wieder nach oben und dichte undurchdringliche Wolken wurden gebildet, die von Winden um den ganzen Erdball getragen wurden. Der Trabant bebte, dampfe, brodelte und stank von den Gasen, die an die Oberfläche kamen. Und die Zeit verging. Die Zeitberechnung ist für ihn belanglos, ebenso gibt es für ihn keine Entfernungshindernisse. Der erste Engel des Gedanken Gottes hatte sein großes Vertrauen und war der Engel Luzifer, der Engel des Lichts, Weisheit und Schönheit. Durch Machtbegehren und Machtstreben entfernte er sich Luzifer von Gott und wurde sein ständiger Gegner und bekam den Namen Fürst der Finsternis. Als Zeichen und Erkenntnis seiner Macht setzte Gott einen Stiefel auf diese Erde, der wie ein Fuß fest verankert ist. Millionen von Jahren vergingen und abermals Jahrtausende von Jahren vergehen, ehe Gott das Paradies auf Erden für Lebewesen geschaffen hat. Gott hatte die Erde nicht geschaffen, damit sie als eine bunte Kugel im Universum schwebt, sondern dass Leben entstehen konnte und er auch einen Gesprächspartner auf der Erde bekommen sollte, mit dem er all die Schönheiten auf Erden teilen konnte. Adam, war der erste Mensch, der den Namen Mensch als Familiennamen trug. Adam und Eva, die seine Gefährtin war zeigte sich Gott in einer Vatergestalt und in einer engen und innigen Beziehung. Doch die Beiden sollten im Gehorsam zu ihm eine Prüfung bestehen und dem Engel der Finsternis widerstehen. Er gab ihnen die freie Entscheidung sich nach seinem Gebot zu richten. Nach dem Fall der beiden Menschen war Gottes Enttäuschung groß und so wurden sie aus dem Garten Eden vertrieben. Nach der Vertreibung griff abermals Satan der Fürst der Finsternis ein, um durch ihn den ersten Mord zu begehen. Doch Gott erbarmte sich des Menschengeschlechtes und lässt aus dem Geschlecht, das den Familiennamen Mensch weiter tragen sollte ein großes Volk werden. Gott hat es auch schwer mit seinem Volk, das sich Volk Gottes nennt und immer wieder muss Gott eingreifen um die Geschichte zu lenken. Das Volk Gottes sollte ein Vorbild für andere Völker sein, indem es sich Gottes Weisung unterstellt. Aus dem Gedanken Gottes entsteht der Plan die Menschen vom Fürst der Finsternis, der ein Gegner Gottes ist, zu befreien. Doch Satan beeinflusst mit seiner kalten Intelligenz das Volk Gottes und hält andere Völker fern von der Nähe Gottes. Ob Römer, Germanen oder andere Völker, alle hatten sie ihre eigenen Götter, die sie verehrten. Die Germanen brachten ihren Göttern Odin und Wotan ihre Opfergaben aus nüchternem Geschäftssinn, wie nach dem Motto:. Ich gebe dir etwas und du gibst mir etwas. Ebenso hatten die Griechen und Römer ihre eigenen Hausgötter und Götter ohne eine Beziehung zu einem Gott. Sie kannten keinen allmächtigen Gott, der einem Volk Weisung und Führung gibt und dabei lebten sie nach ihren eigenen Vorstellungen. Viele Stämme kamen aus dem Geschlecht der Menschenkinder, die sich mit dem Familiennamen verbreiteten, denn Gott hatte dieses Volk, das im vorderen Orient lebte, berufen und beauftragt, nach seinen Weisungen zu leben, um ein Zeichen unter den Erdbewohnern und Menschen zu sein. Und so hatte dieses Volk einen Herrn, zu dem sie beten konnten, von dem sie Führung und Stärkung bekamen. Das Volk Gottes musste weite Wege gehen und viele Prüfungen bestehen bis es ein Volk Israel wurde und Gott den Namen Jahwe gab, das heißt: Ich bin der, der da sein wird. Doch Satan hatte auch erreicht, dass diese Menschen nicht mehr Gott verehrten und auch nicht mehr an ihn dachten, sondern nur von ihrem eigenen Handeln überzeugt waren. Mit Profeten und Königen führte Gott sein Volk durch Jahrhunderte bis es zu einem Volk der Juden wurde. Sein Plan den Menschen einen Retter zu schicken, stand schon lange fest und viele Vorhersagen, die Gott gegeben hatte waren schon erfüllt bis zu dem Tag als Zacharias, ein gottesfürchtiger Priester im Tempel von Jerusalem das Rauchopfer entzündete und er nach einer Vorhersage bis zur Geburt seines Kindes stumm wurde. Nachdem das Kind geboren war, hatte auch Maria, eine junge Frau ein Ereignis, das sie auf die Geburt ihres Kindes vorbereitete. Es war das Kind, indem Gott sich so klein machte um mit den Menschen zu leben und Satans Macht zu brechen. Denn Gott wollte sein Versprechen wahr machen in der Zeit, wo Sünde und Macht, Gewalt und Mord alles beherrschte, seinen göttlichen Sohn als kleines wachsendes Samenkorn in die Obhut der Menschen zu geben, damit er als König im Gehorsam und Liebe zu ihm die Menschen von der Sünde und der Macht der Finsternis erlösen konnte. Jesus, so hieß das Kind von Maria, das schon von klein auf, Fähigkeiten hatte, die Andere ins Staunen oder Entsetzen versetzte. Josef, sein Vater auf Erden lehrte ihm in der Jugendzeit das Zimmermannshandwerk. Nebenbei studierte Jesus weiterhin die Schriften und betete zu Gott, seinem Vater im Himmel . Er wuchs im Geist und Verstand und machte seinen Eltern keinen Kummer. Nach dem Tod seines Vaters Josef fing Jesus in den Synagogen der umliegenden Dörfern seiner Heimat und die keinen eigenen Rabbi hatten, zu predigen an. Jetzt war auch die Zeit gekommen, dass Jesus seine Freunde aus den Kindertagen verlassen musste und er ging nach seiner Taufe im Jordan in die Wüste um zu fasten und zu Gott zu beten. Satan aber, der Engel der Finsternis und Gegner Gottes, wollte auch Jesus verführen, genauso wie er es bei Adam und Eva im Paradies getan hatte. Denn er kannte die Gesetze und Schriften und benutzte diese für seine Zwecke, um die Menschen zu verführen. Dreimal versuchte Satan Jesus herauszufordern und führte ihn nach seiner Fastenzeit auf einen hohen steilen Berg mit dem Blick in die Ebene: „Das will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.“ Aber Jesus durchschaute Satans Gesinnung und sagte zu ihm: „Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott und ihm allein dienen.“ Satan erkannte die Weisheit und den Gehorsam von Jesus zu Gott und voller Wut entfernte er sich von ihm und suchte sich andere Menschen, die er leichter verführen konnte. Wenn Jesus predigte, dann hörten viele Menschen aufmerksam zu und sie waren tief beeindruckt. Jesus hatte zwölf Jünger, die seine Schüler wurden und mit ihm durch das Land zogen. Jesus wählte 12 Jünger aus, denn diese Zahl entsprach den zwölf Stämmen in der Nachfolge Jakobs oder auch Israel genannt. Er nannte sie Apostel und sie waren so unterschiedlich im Charakter und in der Aufnahme des Wort Gottes wie die zwölf Stämme Israels. Die erste Zeit, in der die Jünger mit Jesus gingen, war eine sehr schwierige Zeit, denn sie verstanden vieles nicht, was Jesus vom Reich Gottes sagte. Aber durch die Liebe und das Vertrauen hielten sie treu zu ihm. Menschensohn wurde Jesus oft genannt und er bezeichnete sich auch so, denn die Abstammung reichte bis Adam und Eva zurück, denn Gott nannte seine ersten Kinder in der Beziehung zu ihm Adam, das Mensch heißt und wie ein Familienname weitergegeben wurde. Gott liebte alle seine Geschöpfe, aber er hatte einen Stammbaum gewählt, der im Gehorsam ihm dienen sollte und Jesus stand wieder vor der Aufgabe Gott im Gehorsam zu dienen. Seine Jünger wie auch viele andere Menschen nannten Jesus Meister. Denn dies war ein Titel, den ein Lehrer und Rabbi bekam und so waren die Schriftgelehrten geradezu empört über diese Bezeichnung für Jesus. Sie wussten, dass er nur der Sohn eines Zimmermanns aus Galiläa war und keine standesgemäße Ausbildung als Rabbiner hatte und Jesus war erst 30 Jahre alt. Jesus wurde zum öffentlichen Ärgernis der Schriftgelehrten und Gesetzeslehrer. Wenn Jesus in der Zeit des Passahfestes in Jerusalem war, stellte er eine besondere Gefahr dar, denn jeder der ihm zuhörte oder ihm folgte, untergrub auch die Machtstellung der Gesetzeslehrer und religiösen Lehrer und darüber hinaus gefährdete er auch noch die politische Ordnung. Vor allem die Sadduzäer und Pharisäer waren der Meinung, dass sie die Lehren dieses Jesus, der in der Öffentlichkeit die religiösen Gesetze nicht befolgte, zum Schweigen gebracht werden musste. Jesus wusste, dass er in Jerusalem einen Leidensweg gehen musste und darum warnte er auch seine Jünger vor falschen Propheten: Er wusste, dass er mit seinem Tod die Menschen von der Sünde, die die ersten Menschen in der Beziehung zu Gott gemacht haben, erlösen konnte, die durch die Macht des Satans in die Welt gekommen war und allen Menschen die Liebe und den Weg zu Gott zeigen konnte. Aber das Jesus auch ein Menschensohn war, hatte er die gleichen Empfindungen wie die Menschen und er hatte sehr große Angst vor den Misshandlungen und Demütigungen, die ihm bevorstanden.
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