ISBN: 978-3-86279-225-2 Größe: 13 x 20 cm Kinderbuch ab 8 Jahre Seitenzahl: 45 Seiten Gewicht: 78 Gramm Preis: 6,90 € inkl. MwSt Buchrücken » Das Buch bestellen:
| Pia Neuß - Autor/in Mal so, mal anders Das Drehbuch
Inhalt „Papa, können Marienkäfer auch grüne Punkte haben?“ Hermine sitzt und malt und eigentlich braucht sie die Antwort ihres Vaters, dem Maler Henry, gar nicht abzuwarten. Gleich werden ihre Freundin Lilly und deren Großmutter ins Atelier stürmen, sie werden sich ausgelassen begrüßen und lachen und die alte Dame wird anerkennende Worte für das neue, in wunderschönen Farben erstrahlende Werk des Malers finden, aber eigentlich ist alles ganz anders, denn es ist traurig, sehr traurig. Lillys Bruder Lars Oliver hat seinen besten Freund verloren und das vermutlich für immer. Das wirklich Bedauernswerte aber ist, dass Lars Oliver den anderen nicht zeigen kann, wie sein Freund aussieht, er ist außerstande ihn zu malen. Da ist es, unser scheinbar wohlbehütetes Kind, das oft sich selbst überlassen ist und mithilfe seines Computers in eine einfach zu bedienende virtuelle Welt eintaucht. Den Mangel an Fürsorge, Freundschaft und Interesse ersetzt es sich durch eine Computerspielfigur. Cospifu, der Held seiner Spiele, ist ihm Vorbild und ihm eifert es nach. Was hat Lars Oliver außerhalb seiner nicht real existierenden Welt für Talente und Fähigkeiten, als nächtelang mit Cospifu Armeen zu besiegen und andere Heldentaten zu begehen? Seine Großmutter weiß es noch und so unterstützt sie die Suche nach Cospifu, um ihrem Enkel auch zu helfen diese verlernten Begabungen wiederzufinden. Über die Fantasiewelt seiner kleinen Schwester gelangt er in eine bunte Welt, die ihn als Kind mit allen Sinnen fordert und fördert. Wird Lars Oliver über den weisen Pinsel Leonardo und dessen Freunde wieder den Anschluss an das wirkliche Leben und seine früheren Freunde finden? Wo hört das Spiel auf und fängt die Sucht an? Mit dieser Frage wird man automatisch konfrontiert, wenn man sich heutzutage in deutschen Kinderzimmern umsieht. Ob Fernseher, Computer oder Handy, unsere junge Generation wächst wie selbstverständlich mit diesen Dingen auf. So viele tolle Möglichkeiten diese auch bieten, so viel Gefahren lauern im Umgang mit ihnen. Wenn wir auch vor den Leistungen unserer Heranwachsenden auf diesem Gebiet den Hut ziehen können, so sollten sie damit nicht allein gelassen werden, auch wenn viele Eltern teilweise hilflos diesen Dingen gegenüberstehen. Es geht immer um Alternativen, um Zeit, um die Beschäftigung mit den Kindern und Jugendlichen. Der Computer hat immer Zeit, die Eltern selten. Die Sprüche: „Ja, gleich“, „später“ oder „ich muss erst noch dieses oder jenes erledigen“, kennen wir alle. Es gibt verschiedene Gründe, warum Eltern sich nicht ausreichend mit ihrem Nachwuchs befassen oder sich dieses „Beschäftigen“ vielleicht auf einen gemeinsamen Fernsehabend beschränkt. Eltern, die beruflich stark engagiert sind, haben meist zeitlich nicht die Möglichkeiten, die Freizeitbeschäftigung ihrer Kinder zu kontrollieren. Arbeitssuchende Eltern besitzen meist nicht den finanziellen Spielraum diese Freizeit zu organisieren. Egal aus welchem Grund nun immer, die heranwachsende Generation braucht unsere Hilfe. Am selben Tag, fast zur gleichen Zeit, als zwischen dem Intendanten des Theaters „Neue Bühne“ in Senftenberg, Herr Latchinian, und der Autorin und künstlerischen Leiterin des Vereins Tanzhaus Senftenberg e. V., Pia Neuß, die Zusammenarbeit zur Umsetzung dieses Projektes besiegelt wurde, ereignete sich in Winnenden ein Amoklauf in dessen Folge ein 17-jähriger Täter 15 Menschen ermordete und 11 Menschen zum Teil schwer verletzte. Nach Informationen des SPIEGEL hat der Amokläufer von Winnenden noch am Abend vor der Tat ein sogenanntes Killerspiel gespielt.
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