ISBN: 978-3-86279-266-5 Größe: 13 x 20 cm Jugendbuch ab 10 Jahre Seitenzahl: 92 Seiten Gewicht: 130 Gramm Preis: 9,80 € inkl. MwSt Buchrücken » Das Buch bestellen:
| Christiane Görge - Autor/in Herold, die Geschichte eines jungen Poeten Der geheime Gang
Inhalt In der Erzählung von „Herold – die Geschichte eines jungen Poeten – Der geheime Gang“ geht es um den Jungen Hans Maltus. Er ist gerade mal fünfzehn Jahre alt und auf großer Wanderschaft im mittelalterlichen Deutschland. Eines Abends vernimmt er in dem sonst so ruhigen Wald das Getrappel von Pferdehufen und allerhand mehr. Aus Angst, auf seltsame Leute zu stoßen, klettert Hans auf einen Baum und verhält sich ganz ruhig. Sein Gefühl hat ihm recht gegeben: Die Männer, die unter seinem Baum Halt machen, erwecken nicht den Anschein, ein ehrbares Leben zu führen. Ungeahntes Glück lässt sie weiterziehen, doch kaum, dass er sein sicheres Versteck verlassen will, huscht erneut eine vermummte Gestalt unter seinen Baum hindurch. Mit einen Schrecken davongekommen, verbringt er wie so oft die Nacht im Freien. Am nächsten Morgen, geweckt von einer Horde Schafe, begegnet er dem Schäfer Gustav und dessen Hund Andreas, der ihn zuerst für einen Dieb hält. Verwundert muss Hans feststellen, dass ein Dorf direkt vor ihm im Tale liegt. Gustav verweist ihn kurz auf die Besonderheiten der Gegend, wobei Hans’ Blick vor allem auf die Burg gegenüber auf einer Hügelkette und ein Kloster rechts daneben fällt. Ein gemischtes Gefühl überkommt ihn dabei. Auf Anraten des Schäfers begibt er sich auf die Suche nach dem Pfarrer des Dorfes. Mitten im Geschehen begegnet er noch einer Klosterschwester, die zwar sein Interesse weckt, aber schnell auch wieder verschwunden ist. Mithilfe des Pfarrers wird Hans als Lehrgeselle beim Bäcker untergebracht. Rasch in das Tagesgeschehen eingefügt, lebt und arbeitet Hans als Geselle beim diesem. Eines Tages wird Hans zum Essen beim Herrn Pfarrer eingeladen. Man unterhält sich und stöbert in den Büchern des Pfarrhauses. Hans will gerade aufbrechen, als es zu regnen beginnt. Doch wenig vom Wetter beeindruckt, fügt Hans ein redegewandtes Sprüchlein ein, das den Pfarrer aufhorchen lässt. Eines Tages müssen Hans und sein Mitgeselle Brot für das Kloster abliefern. Kaum lässt ihn Torsten allein, packt Hans die Neugier und schleicht heimlich im Kloster herum. Doch sein Spionieren bleibt nicht unbemerkt. Jene Klosterschwester, die er schon mal kurz traf, begegnet ihm von Neuem. Entsetzt über sein Erscheinen, bewahrt sie ihn davor, von der Mutter Oberin entdeckt zu werden. In der Nacht vor dem ersten Advent streifen auf der Suche nach jemandem dunkle Gestalten zu Pferde durch das Dorf. Ihr Eindringen bleibt nicht unbemerkt, sodass alles schnell auf den Beinen ist: Der Stallmeister wurde entführt. In den nächsten Tagen kommen Gerüchte auf, durch die Hans Wind davon bekommt, dass bereits des Stallmeisters Gutsherr entführt wurde. Die Gesellen des Bäckers stellen allerhand Vermutungen an. Die nahe gelegene Burg der Raubritter soll gut gesichert sein, sodass ein Eindringen der Dorfbewohner ohne Hilfe von außen sinnlos ist. Der Sohn des Bäckers berichtet Hans von einem geheimen Gang, der irgendwo versteckt liegen und angeblich zur Burg hinauf führen soll. Doch ob die Gerüchte um diesen Gang wirklich stimmen, das wissen selbst die klügsten Männer nicht. In Hans jedoch keimt ein Funke Hoffnung auf. Aus Angst vor neuen Überfällen werden im Dorf die Sicherheitsvorkehrungen erhöht und Hans begibt sich auf eigene Faust auf die Suche nach dem geheimen Gang. Zwischen dichten Feldern am Fuße der Burg trifft er erneut auf die Klosterschwester, die Rosa Luzia heißt. Für einen kurzen Moment schweben beide in großer Gefahr, denn jene Männer, die Hans vom Baum aus beobachtet hatte, ziehen mit ihren Pferden an den Feldern entlang. Verwundert stellt Hans fest, dass etwas unten im Dorfe nicht stimmt. Dicker Rauch steigt zum Himmel auf. Es brennt! Sich und alle Bewohner des Dorfes in Gefahr wissend, wird dies ein Wettlauf mit der Zeit für Hans und Rosa Luzia. Um die Moral der Dorfbewohner zu stärken, wird Hans vom Pfarrer gebeten, die Weihnachtsgeschichte am Heiligen Abend vorzutragen. Doch gegen jede Vernunft sucht Hans weiter nach dem geheimen Gang, bis er eines Tages durch einen Zufall den entscheidenden Hinweis erhält. Gemeinsam mit Luzia erforscht er den Gang. Was sie dabei herausfinden und in welche Schwierigkeiten sie dabei geraten, ist ebenso schrecklich wie unvorstellbar. Das Fest Christi Geburt steht vor der Tür und beide geraten in einen Falle. Ob es Hans Maltus noch schaffen kann? Das und vieles mehr lesen Sie in: „Herold – die Geschichte eines jungen Poeten – Der geheime Gang“.
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