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Wagner Verlag © ist eine eingetragene Marke


ISBN: 978-3-86279-325-9

Größe: 13 x 20 cm

Seitenzahl: 324 Seiten

Gewicht: 402 Gramm

Preis: 16,90
inkl. MwSt


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Wolfram Marget - Autor/in


Die Chroniken von Isenland II

Zweites Buch 


  • 5.00/5
(1)

Inhalt



Hundert Jahre nach dem atomaren Holocaust haben die Isenländer ihre Umgebung – Europa, das fortan „Mittellande“ genannt wird – genau erforscht. Ebenso haben sie eine neue Zeitrechnung eingeführt. Nunmehr werden die Jahre ab dem nuklearen Inferno gezählt.



Nach langem Suchen findet Rumbold endlich ein Refugium, wohin sie sich im Falle eines Krieges zurückziehen können. Gerade noch rechtzeitig, rüstet doch im Osten der Herr der Roten Hand – Tom, der vertriebene Abweichler – auf, um Mittellande und besonders Isenland zu erobern.



Tom und dessen Anhänger haben eine beispiellose Odyssee hinter sich: Nach Streitereien reduzieren sie sich rasch auf zehn Männer; alle Frauen werden ermordet oder bringen sich selbst um. Nach langer Suche finden die Übrigen in einem Alpenbunker einen Wissenschaftler, der mit Hilfe von Kloning und Gentechnik die Erde wieder bevölkern will. Tom eignet sich dessen Wissen an und erneut brechen die Abtrünnigen auf nach Osten. Sie erreichen das Inntal und Tom kann hier seine Pläne verwirklichen. Viele Jahre später hat er eine ansehnliche Zahl an Kriegern erschaffen und rückt mit dieser Armee nun aus, um Rache an den Isenländern zu nehmen.



Zusätzlich entsendet er acht Schiffe, um ihnen eine Flucht über die See unmöglich zu machen. Doch die Schiffe – ungefüge Kähne – kommen nicht rechtzeitig an, sondern überfallen und vernichten Les Baux und das neugegründete Port Navia. Hier rauben sie auch fünfzig Mädchen, da es im ganzen Reich der Roten Hand kein einziges weibliches Wesen gibt. Die Isenländer entdecken die Gräueltaten, können Porto Nuovo warnen und selbst flüchten.



Unter den Kapitänen der acht Schiffe gibt es einen – Almaro – der nicht mit dem Vorgehen einverstanden ist. Da sein rebellischer Charakter dem Admiral bekannt ist, wird er mitsamt seiner Mannschaft zum Transportschiff degradiert und muss die geraubten Mädchen transportieren. Diese verbünden sich heimlich mit den Seeleuten und auf der Fahrt nach Isenland gelingt es den Rebellen, sich abzusetzen. Sie beschließen, im Geheimen ein eigenes Reich zu gründen, und nennen es „Alsazien“ nach der Gegend, wo sie gelandet sind.



Den Isenländer Seeleuten wird es im Refugium rasch langweilig und so beschließt Cap, mit Rumbold und Red auf große Fahrt zu gehen. Nachdem sie ihre alte Heimat beschossen und dabei den Rest der inzwischen dort angekommenen Invasionsflotte vernichtet haben, segeln sie weiter ins Südmeer, das ehemalige Mittelmeer. Nach einem Scharmützel mit weiteren Schiffen der Roten Hand fahren sie weiter nach Süden. Nach langer Reise erreichen sie den Sambesi und beschließen, hier zu überwintern.



Bei einem Jagdausflug entdecken Rumbold und Bine Kannibalen. Mit Hilfe von recht merkwürdigen Methoden sammeln diese ihre „Nahrung“ ein und verfrachten sie per Schiff nach Willemsburg, ihrer Stadt. Die Isenländer legen ihnen das grässliche Handwerk, ehe sie zur Heimfahrt aufbrechen.



Diese ist lang und gefährlich. Im Südmeer angekommen, entdecken sie in einem havarierten Schiff der Roten Hand, dass Toms Reich sich inzwischen bis Iberien ausgedehnt hat und er immer noch verbissen nach dem Zufluchtsort der Isenländer sucht. Dem einzigen Überlebenden wird diesbezüglich ein gewaltiges Seemannsgarn vorgesponnen; dann wird er laufengelassen. Auf der weiteren Heimreise beschießen Cap, Rumbold und Red eine der Siedlungen der Roten Hand in Iberien und gehen dann auf Kurs zum Refugium

.

Lemmy und Rena packt nach einiger Zeit ebenfalls die Langeweile und die zwei begeben sich auf eine Reise in den östlichen Teil von Mittellande. Dort stoßen sie auf ein kleines Volk und werden freundlich aufgenommen. Das uralte Oberhaupt, ein ehemaliger Inntäler, erzählt ihnen seine Geschichte.



Er, ein ehemaliger Klosterschüler, nutzte den Atomkrieg, um seinen strengen Lehrern zu entwischen. Nach vielen Abenteuern traf er eine Überlebende. Die zeigte ihm einiges, was er in der weltfremden Klosterschule nicht beigebracht bekam, und gemeinsam machten sich die beiden gen Osten auf. Dort trafen sie auf weitere Überlebende und gründeten eine Gemeinschaft.

Lemmy und Rena beschließen, hier eine Weile zu bleiben.



Barbecue, der Lemmy und Rena aufs Festland gebracht hat, segelt um den Osten von Mittellande herum ins Südmeer. Südlich von Sizilien entdeckt er eine kleine Insel mit einem merkwürdigen Bauwerk obenauf. Es ist das Maschinenhaus für einen Aufzug und da er noch funktioniert, fährt Barbecue mit einigen Wagemutigen nach unten. Sie finden einen auf das Modernste ausgestatteten Bunker samt einem autarken Lebenssystem. Ein Millionär hatte ihn sich – in Erwartung des Weltendes – bauen lassen.

Auf der weiteren Heimfahrt sichten sie ein Schiff der Roten Hand, verfolgen es und bombardieren die im Entstehen begriffene Siedlung auf Sardinien.



Nach einem Jahr packt Lemmy und Rena das Heimweh. Auf ihrer Heimreise finden die beiden ein Segelrennboot, machen es flott und stechen in See. Nach einer flott verlaufenen Fahrt geraten sie in einen Sturm und erleiden Schiffbruch. Die Menschen, von denen sie gerettet werden, entpuppen sich als Seeleute der Roten Hand und Mädchen aus Port Navia. Es sind die Rebellen um Almaro.

Nach freundlicher Aufnahme erzählt man sich bei einem Fest die jeweiligen Erlebnisse.

Am nächsten Tag taucht die „Walrus“ auf und Cap kann weitere Geschichten beitragen. Er hat zudem den Fürst von Port Navia dabei, der nach dem Verbleib seiner verschollenen Mädchen forscht. Erfolglos bemüht er sich, die zur Heimreise zu bewegen; längst sind die Seeleute der Roten Hand zu Ehemännern und Vätern geworden. Doch man versichert sich der gegenseitigen Freundschaft.

Dann segelt Cap mit Lemmy und Rena wieder ins Refugium.



Im Laufe der Jahre baut der Herr der Roten Hand seine Macht immer mehr aus. Einer seiner Offiziere findet in einem alten Bunker einige weibliche Überlebende – allerdings uralt – und Tom kann seine Männer endlich mit geklonten Frauen versorgen.

Cap und seine Kapitäne suchen in schöner Regelmäßigkeit die iberischen Siedlungen heim; weitergehende Aktionen verbietet Wolf, da er Angst hat, dass der immer noch nach Rache dürstende Tom durch einen dummen Zufall das Refugium entdeckt.

Der schickt, in der Annahme, die Isenländer seien gen Süden geflüchtet, immer wieder Expeditionen aus. Allerdings ohne Erfolg.

Die Isenländer beobachten das Geschehen in Mittellande und wissen: Irgendwann hat sich Toms Reich überlebt. Mit der Zeit wird ihm mit Alsazien ein gleichwertiger Gegner entstehen.

Dann käme die Zeit der Abrechnung.

Und die Zeit der Heimkehr ins Isenland.



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Die Chroniken von Isenland II
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  • 5.00/5
Britta Höfflin
2012-05-03 18:10:12

Gelungene Fortsetzung; fast noch besser als der erste Band! Fünf Sterne von mir, obwohl das Buch auch für sechs gut wäre.