In wenigen Wochen ist es wieder soweit: Die Frankfurter Buchmesse öffnet mit über 7.300 Ausstellern aus 100 Ländern allen Buchbegeisterten ihre Tore. Jedes Jahr im Oktober treffen sich hier Verleger, Buchhändler, Agenten, Filmproduzenten und Autoren mit dem Ziel, ihrem Publikum Neues zu präsentieren. Mit der Vorstellung der aktuellen Kinder- und Jugendbücher soll hierbei gerade auch jungen Lesern die Welt der Bücher erschlossen werden. Natürlich wird auch der Wagner Verlag aus Gelnhausen wieder auf der Frankfurter Buchmesse vertreten sein. Er hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, Bücher zu veröffentlichen, in denen das Selbstvertrauen und die Persönlichkeit der Kinder gestärkt und gefördert werden. Besonders kleine Leseratten sollen Freude am Lesen entwickeln und entdecken, dass die Welt der Bücher immer wieder neu und einzigartig ist. Was liegt also näher, als die Leser selbst entscheiden zu lassen, welche Bücher lesenswert sind?

Erstmalig zur Buchmesse 2011 bietet der Wagner Verlag daher seinen jungen Lesern die Möglichkeit, Mitglied eines exklusiven Leseclubs zu werden. Dafür werden bis zu 20 buchbegeisterte Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 14 Jahren gesucht. Diese Nachwuchs-Kritiker werden alle 4 Monate ein Buch aus dem Verlagsprogramm erhalten mit der Bitte, es zu lesen und eine Rezension zu schreiben, die im Anschluss daran auf der Internetseite des Wagner Verlages veröffentlicht wird. Die kleinen Buchexperten haben so den besonderen Vorteil, Bücher zu erhalten, sobald sie auf den Markt kommen, meist bereits schon, bevor sie im Handel erhältlich sind, und anderen Lesern zu berichten, wie es ihnen gefallen hat. Alle Bücher können selbstverständlich behalten werden. Wer ein Jahr lang dabei bleibt, erhält im darauf folgenden Jahr als Dankeschön zwei Eintrittskarten für einen spannenden Besuch der Frankfurter Buchmesse. Fleißige Leser werden darüber hinaus ausgezeichnet: Für mindestens 3 gelesene und bewertete Bücher erhalten sie das „Leser-Diplom“, für mindestens 5 Bücher das „Vielleser-Diplom“.
Interessierte lesefreudige Kinder sind aufgerufen, sich schriftlich vorzustellen und diese Bewerbung unter Angabe ihres Alters direkt an den Verlag zu senden:
Kontakt:
Wagner Verlag GmbH
Daniela Kayser
Langgasse 2
63571 Gelnhausen
Rezensionen unserer jungen Leser:
Sarah M., 12 Jahre
Ich finde das Buch "In the veil of darkness" (Tina Weiland) ist in einer sehr klaren und verständlichen Art geschrieben. Es hat Spaß gemacht dieses Buch zu lesen, weil es sehr spannend war. In "In the veil of darkness geht es um ein Mädchen das nach einem Flugzeugabsturz in der Welt der Vampire landet. Dort warten viele Überraschungen auf sie und eine große Aufgabe. Am besten finde ich, dass Kaily und Lana, die nach ihrem Tod bei dem Flugzeugabsturz, ein Geist wird, immer noch befreundet sind.
Marlene B., 11 Jahre
In dem Buch „Gabriella- Umzug, Liebe und eine Band“ (Kristina Carstensen)geht es um, wie der Titel schon sagt, Gabriella, ihren Umzug von Hamburg nach Scheffelby, die Liebe und um ihre Schul-Band,
die sie schon in den ersten Wochen nach dem Umzug nach Scheffelby gründet.
Die Autorin ist mit 14 Jahren nicht viel älter als die Hauptfigur, daher kann man sich gut in Gabriella hineinversetzen. Alles wird schön und anschaulich beschrieben.
An manchen Stellen wird, wie ich finde, zu viel beschrieben, an diesen Stellen war es für mich langweilig, ich habe für kurze Zeit, das Interesse verloren.
Da der Rest des Buches abenteuerlich, abwechslungsreich und mit Witz geschrieben ist, konnte ich mich schnell wieder für die Geschichte interessieren.
Insgesamt ein schönes Buch für Kinder von 11-15 Jahren.
Sarah M., 12 Jahre
In dem Buch "Amalia und das Imbolc-Amulett" (Gina) geht es um ein Mädchen, das durch ein magisches Portal in eine Welt mit zauberhaften Wesen und Menschen kommt. Dort herrscht aber Krieg zwischen den Magiern und den Fabelwesen. Ich finde das Thema um das es in dem Buch geht sehr interessant. Besonders gut hat mir gefallen, dass man einen roten Faden durch die Geschichte erkennt und dass es immer spannend ist. Ich freue mich schon darauf die Fortsetzung zu lesen und bin sehr gespannt was als nächstes passiert und wie sie mit ihren neuen Zauberkräften bei den Zauberern zurechtkommt.
Julia-Marie, 11 Jahre
Das Buch „Nilofar und Sabine“ (Brigitte Simon) enthält viel Humor, Freundschaft und Liebe.
Es geht um zwei Mädchen (Bine und Nilo) die sich sehr ähnlich sehen und gute Freunde werden.
Nur, dass Nilo dunkel ist und Bine hell.
Nils wird oft wegen ihrer Hautfarbe geärgert. Doch zum Glück hat sie auch viele Freunde die sie beschützen.
Nilos Eltern sind nicht ihre richtigen Eltern.
Sie ist adoptiert.
Doch plötzlich will ihre leibliche Mutter sie sehen. Dabei gibt es viele Schwierigkeiten und Unsicherheit, doch zum Glück steht Nilos Adoptierfamilie ihr fest zur Seite.
Ich finde das Buch ist für Kinder zwischen 8 und 10 Jahren geeignet.
Kinder sollten schon früh lernen, dass Menschen mit anderen Hautfarben nicht anders sind als man selbst und das ist in diesem Buch sehr gut beschrieben.
Sarah M., 12 Jahre
Das Buch „Teufel weinen nicht“ von Bettina Schlemmer ist ein sehr spannendes Buch. Es wurde in einer sehr verständlichen Art geschrieben. Mir gefiel das Buch sehr gut. Es war zwar an manchen Stellen nicht immer schön zu lesen, da es etwas brutal war. Ich freue mich schon darauf, wenn es eine Fortsetzung gibt und davon bin ich überzeugt, diese zu lesen. Ich kann das Buch nur weiter empfehlen.
Marlene, 11 Jahre
In dem Buch „Nilofar und Sabine“ (Brigitte Simon) geht es vor allem um Nilofar, die bei einer Pflegefamilie aufwächst und ihre echte Mutter nie kennen gelernt hat.
Die Altersangabe dieses Buches ist ab 8 Jahren.
Kinder unter 10 lesen das Buch vielleicht besser mit ihren Eltern zusammen.
Ich finde der Inhalt ist eher etwas für 10-14 jährige, denn jüngere Kinder können das Thema noch nicht so gut verstehen.
Aber Durch den Ausdruck der Autorin sind manche Stellen auch schon für jüngere Kinder leicht verständlich.
Insgesamt ist es ein schönes Buch, was auf ein eher trauriges Thema eingeht und Fragen klärt.
Elisabetha, 13 Jahre
"Tobi und die Spione" ist ein Jugendbuch in dem die Geschichte von drei Jugendlichen, die einen Spionagefall aufdecken, erzählt wird.
An sich ist die Geschichte gut, doch sind die Charaktere etwas überzeichnet.
Die Figuren haben immer nur eine bestimmte Charaktereigenschaft und die Hauptpersonen sind sehr „brav“ und haben keinerlei „normale“ Eigenschaften, wie kleine Fehler oder Schwächen. Das macht die Personen auch Realitätsfern und somit kann man sich mit den Hauptpersonen weniger identifizieren. Der Schreibstil ist etwas kindlich und die Sprache ist nicht die, die man bei einem Jugendroman erwarten würde. Auch die Spannung lässt am Anfang auf sich warten.
Deshalb bin ich persönlich von diesem Buch nicht sehr überzeugt.
Lea
Der Titel (Hexenschülerin Rabea) sagt überhaupt nichts über das Buch aus. Trotzdem passt er zur Geschichte. Der Anfang ist total spannend, genauso wie die ganze Geschichte. Er nimmt einen mit, und man hat gleich Lust, das ganze Buch zu lesen. Zwar ist das Buch ein wenig an Harry Potter orientiert, es ist aber trotzdem eine eigene Geschichte. Man kann sich gut vorstellen, wie alles aussieht und um wen es geht. Die Höhepunkte sind sehr spannend.
Gedanken und Gefühle sind eingebaut, diese machen die Geschichte sehr lebendig. Der Schluss passt gut zur Geschichte und rundet sie gut ab.
Katharina B. 11 Jahre
Katharina B. 11 Jahre
Clara-Hermine, 13 Jahre
Sarah M., 12 Jahre hat das Buch „Isabella, Ein Mädchen, dem es bestimmt war, ein Vampir zu sein“ von Marisa Schiazza gelesen:
„Isabella, Ein Mädchen, dem es bestimmt war, ein Vampir zu sein“ hat mir sehr gut gefallen. Die Schriftstellerin Marisa Schiazza ist meiner Meinung nach eine sehr gute Schriftstellerin. Sie schreibt in einer sehr klaren und verständlichen Art. Ich kenne keine weiteren Bücher von ihr aber wenn sie solche Bücher weiter schreibt, glaube ich dass sie mal eine berühmte Schriftstellerin werden kann. Die schönste Stelle in diesem Buch ist die Hochzeit von Isabella und Andrew. Die traurigste Stelle ist die, wo alle ihre Freunde und der Mann, den sie immer lieben wird, sterben. Eine sehr gute Idee von Marisa Schiazza ist, dass sie die wiedergeborene Tochter von einem Vampir ist. Allerdings ist mir aufgefallen, dass es eine sehr starke Ähnlichkeit zu Twilight aufweist. Ich finde, das Buch von Marisa Schiazza aber besser als das von Stephenie Meyer.