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PodcastImmer mehr Internet-Nutzer begeistern sich für ein ungewöhnliches Hobby: Sie hören Podcasts, im Netz herunterladbare Audiodateien. Der Begriff ist dem MP3-Player "iPod" von Apple sowie der englischen Bezeichnung für "Sendung" (Broadcast) entlehnt. Podcasts enthalten in der Regel aber keine Musik, sondern gesprochene Kommentare, Leseproben oder Interviews. Möglich sind aber auch Reportagen oder Vorträge - kurz: alles, was sich mit dem Mikrofon aufnehmen lässt. Hier verraten wir Ihnen, wie Sie selber Podcasts produzieren ... - denn diese würden wir für Sie kostenlos vermarkten (den Medien und Lesern anbieten) - und somit auf Ihr Buch aufmerksam machen. Das Wichtigste: die IdeeEs gibt kaum ein Thema, das nicht bereits zu einem Podcast aufbereitet wurde. Die meisten akustischen Äußerungen fristen allerdings in den digitalen Tiefen des Internets ein tristes Dasein: Niemand will sie hören. Der erste Schritt in die eigene Podcast-Zukunft ist deshalb die selbstkritische Auswahl des Themas. Vielleicht sind Sie auf einem Fachgebiet ein ausgesprochener Experte. Oder Sie frönen einem ungewöhnlichen Hobby (wenn Sie sich als Autor vorstellen wollen, dann können Sie dazu einen Einblick geben). Dann schreiben Sie dazu ein Manuskript. Denken Sie dabei daran, dass Ihr Podcast später gehört und nicht gelesen wird. Vermeiden Sie also lange und verschachtelte Sätze. Schreiben Sie so, wie man spricht, also kein Amtsdeutsch. Die Länge des Textes spielt nur eine untergeordnete Rolle. Wenn Sie die Dramaturgie so anlegen, dass immer wieder Hörenswertes vorkommt, kann Ihr Podcast durchaus ein halbe Stunde dauern. Allerdings: Lange Texte führen zu großen Audiodateien. Da noch nicht jeder über einen DSL-Anschluss verfügt, könnte ein Riesen-Podcast viele vom Download abhalten. Wir schlagen daher eine Länge von höchstens 10 Minuten vor - eher kürzer. Das brauchen Sie für Ihr "Tonstudio"Wenn Sie einen PC mit Soundkarte besitzen, verfügen Sie schon über die wichtigste Voraussetzung für die Produktion eines Podcasts. Natürlich ist auch ein Mikrofon notwendig. Verwenden Sie aber bitte nicht eines der billigen Mikrofone, die oft zum Lieferumfang eines PCs gehören. Deren Aufnahmequalität ist einfach zu schlecht. Ein halbwegs professionelles Kondensatormikrofon gibt es schon für 20 oder 30 Euro. Damit wären die Investitionen dann auch schon abgeschlossen. Nötig ist noch eine Aufnahmesoftware, die gibt es in den unterschiedlichsten Varianten kostenlos im Internet. Ruhe bitte, AufnahmeIst Ihr Manuskript fertig und Mikrofon (der Mikrofonstecker kommt in die Buchse "Mikrofon" der Soundkarte), machen Sie zunächst eine Testaufnahme. Hört sich das Ergebnis so an, als ob es im Badezimmer aufgenommen worden wäre, ist der Raum nicht "schalltot" - ein glatter Boden, Wände oder die Decke reflektieren die Stimme und produzieren den ungewünschten Hall-Effekt. Aber Abhilfe ist ganz einfach: Stapeln Sie um das Mikrofon ein paar Kissen. Dann wird der Schall geschluckt und nicht mehr reflektiert. Klingt Ihre Stimme dagegen manchmal zu leise und manchmal zu laut, aktivieren Sie im Aufnahmeprogramm die Funktion "automatische Aussteuerung" oder - oft bei professioneller Software zu finden - "Kompressor/Limiter". In beiden Fällen wird der Schallpegel automatisch reguliert, leise Passagen kommen lauter, laute leiser. Eine Frage des FormatsDie weitaus meisten Podcasts sind im MP3-Format. Das sorgt einerseits für kleine Dateigrößen bei gleichzeitig gutem Klang, andererseits lassen sich damit tragbare Abspielgeräte füttern - das wesentliche Ziel-Medium für Podcasts. Ihr Aufnahmeprogramm sollte somit die Umwandlung Ihrer Sound-Datei ins MP3-Format beherrschen. Als Parameter wählen Sie bei Podcasts bis zu einer Länge von 15 Minuten 128 kBit/s Datenstrom und 44 kHz Auflösung, für längere Aufnahmen können Sie bis auf 64 kBit/s heruntergehen. Da nur in den wenigsten Fällen Stereoton notwendig ist, speichern Sie den Podcast in Mono ab und verkleinern damit die MP3-Datei um etwa ein Viertel. Vorher sollten Sie aber noch die so genannten ID3-Tags ausfüllen. Darin stehen einerseits der Autor (nämlich Sie), andererseits das Aufnahmedatum und - ganz wichtig - das Thema des Podcast. Diese Dateierstellung können wir aber auch für Sie machen. So wird Ihr Podcast gefundenDer fertige Podcast muss zum Download natürlich auf einen Internet-Server übertragen werden. Dies erledigen wir für Sie. Ihre Aufnahme können Sie dann beispielsweise auf Ihrer Homepage verlinken. Echte Podcasts werden allerdings anders dem Publikum zugänglich gemacht: über RSS-Feeds. Das sind kleine Textdateien zu bestimmten Themen, die sich abonnieren und in speziellen Programmen (RSS-Reader) darstellen lassen. Auch darum werden wir uns kümmern. Im Gegensatz zu Webseiten oder E-Mails muss man sich die Daten also nicht aus dem Internet holen, sie werden frei Haus geliefert. Für Podcasts gibt es eine ganz bestimmte Beschreibung im bei RSS-Feeds üblichen XML-Format. Darin steht letztlich nichts anderes als Angaben zum Thema, zum Autor, zum Aufnahmedatum sowie die Web-Adresse für den Downlad der MP3-Datei. Die inzwischen sehr zahlreichen und in der Regel kostenlos zu nutzenden Podcast-Server benötigen nur diese RSS-Datei, um Ihren Podcast der Internetgemeinde schmackhaft zu machen. Aber auch darum können wir uns kümmern. |


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