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Sexuelle Gewalt! Diese Gewalt erlebt Didi viele Jahre. Ein zartes Mädchen,
das in einfachen Verhältnissen aufwächst. Mit zunehmender Gewalt und Drohung
spaltet sie ihr Ich auf. Didi versucht durch Hungern diese Gewalt nach außen
sichtbar zu machen, sie zu ertragen. Ihre abgespaltene Beobachterin schildert
ihr ihre Erinnerungen schonungslos und hart. Sie zeigt ihr Verhaltens- und Überlebenstechniken,
die sie im Laufe der Zeit erworben hatte. Mehr und mehr Erinnerungen tauchen
auf.
Erkrankungen, Folgeerscheinungen, psychische Phänomene und der Umgang
damit werden zur zentralen Aussage. Jahrzehnte später kommt sie mit ihrem
Leben, alltäglichen Situationen, nicht mehr zurecht. Ihren Job kann sie nicht
mehr ausüben. Nach 2½ jähriger ambulanter Psychotherapie entschließt
sie sich, in eine Klinik für psychotherapeutische Medizin zu gehen. Dort erfährt
sie während eines halbjährigen Aufenthalts, wie sie ihr inneres Leiden einer tragfähigen
Beziehung anvertrauen kann.
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