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Backstory
Liebe Gäste!

Sie wollen wissen, wie es zu diesem Verlag und zu diesen Büchern kam? Dann lesen Sie weiter – denn ich habe Ihnen hier meine persönliche Backstory geschrieben.

In den letzten 10 Jahren habe ich als Pädagoge in Jugendzentren und Schulen gearbeitet und habe mich dort mit den Schwerpunkten der Sucht- und Gewaltprävention auseinander gesetzt.

Durch meine Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die mir immer sehr viel Spaß gemacht hat, war es mir wichtig, den Kindern Möglichkeiten zu zeigen, wie sie bestimmte Probleme bzw. Situationen selbst lösen können. Die Erfahrungen, die ich durch diese Arbeit gewonnen habe, will ich mit Hilfe meiner Bücher auch anderen Kindern, Eltern und Pädagogen zugänglich machen.

Als die ersten Bücher in meinem PC geschrieben waren, machte ich mich auf den Weg und stellte sie den unterschiedlichsten Verlagen vor – mal persönlich, mal per Post. Ich wollte einen Verlag finden, der nicht nur die Interessen meiner Bücher sondern auch meine eigenen Interessen vertritt.

Jeder von Ihnen, der eine solche Verlagssuche schon einmal durchgemacht hat, weiß sehr wahrscheinlich, was ich in dieser Zeit erlebt habe. Es kamen – unvermeidlich - einige Absagen, denen ich im Laufe der Zeit immer weniger Beachtung schenkte. Mehr Beachtung fanden hierbei natürlich die Schreiben der Verlage, die ein Interesse an meinen Büchern hatten.

Die Verlage, die Bücher von mir herausgeben wollten, waren in ihrer Verlagsgröße und in ihren Angeboten recht unterschiedlich – doch was sie alle gemeinsam hatten, waren ihre Forderungen an mich:

  • Inhalte der Bücher so umschreiben, dass eine größere Zielgruppe erreicht werden kann.
  • Druckkostenzuschuss pro Buchherstellung von bis zu 6.000,- Euro muss von mir selbst bezahlt werden.
  • Beteiligung vom Verkauf meiner Bücher sollte sich für mich auf weniger als 10% belaufen - alle Unkosten vom Verlag werden aber vor meiner Beteiligung abgezogen. Ob ich dann überhaupt etwas bekomme, konnte (wollte) mir niemand zusichern.
  • Begründung: Sie sind als Autor noch unbekannt.

Vom wirtschaftlichen Standpunkt aus betrachtet konnte ich einige Punkte nachvollziehen, dass ich als Autor aber so gut wie keine Rechte haben sollte aber dafür jede Mengen Pflichten erfüllen muss, fand ich selbstverständlich nicht besonders...

Nach einigen Überlegungen wagte ich daher dann im Jahre 2000 die eigene Verlagsgründung. Denn wenn ich ohnehin schon für meine Bücher bezahlen sollte, dann konnte ich sie schließlich auch selbst herausbringen.

Nun muss ich zwar viele Kosten tragen und ich werde sicherlich nicht so viele Bücher verkaufen können wie die „großen Verlage“, aber – und das ist mir besonders wichtig – ich bestimme als Autor selbst die Inhalte meiner Bücher und kann (als Verleger) selbst entscheiden, wie ich diese bekannt mache.

Ich habe nun sicherlich mehr Arbeit – aber auch mehr Spaß und Freude.

Zur Zeit bin ich beruflich als Pädagoge, Autor ( und Verleger) und als Seminarleiter für Suchtpräventionsseminare tätig.


Viele Grüße aus Gelnhausen,

Ihr Hauke Wagner